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Sonntag, 1. Juni 2025

Schnitt - Marc Raabe

 


Titel:                                 Schnitt
Autor:                               Marc Raabe
Genre:                               Thriller
Seiten:                               448
Verlag:                               Ullstein Taschenbuch
Erscheinungsjahr:              2012

Inhalt:

In Schnitt von Marc Raabe geht es um Gabriel, der eine traumatisierende Kindheit hatte. Er versucht sich nun, mehr schlecht als recht, als Mitarbeiter in einer Security Firma sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Nun, da er anscheinend endlich im Leben angekommen zu sein scheint, wird er in eine Mordserie verwickelt die in Verbindung mit seinem Kindheitstrauma steht. Seine neue Freundin wird entführt und es scheint, der Entführer steht mit seiner Vergangenheit in Verbindung. Stück für Stück versucht Gabriel seine dunkle Vergangenheit aufzudecken, denn er kann sich an nichts mehr aus der verhängnisvollen Nacht in seiner Kindheit erinnern. Die höchste Priorität für ihn liegt jetzt darin seine entführte Freundin zu finden und zu retten.

Meinung:

Der Autor Marc Raabe schafft es mit seinem Thriller Schnitt den Leser von Beginn an zu fesseln und lässt bis zum überraschenden Finale kaum Zeit zum Durchatmen. Es ist der Debüt-Roman von Marc Raabe aus dem Jahr 2012 und er beeindruckt mit einer spannenden Handlung.  Der Autor schafft es von Beginn an, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, und der Leser wird in die dunkle Vergangenheit des Protagonisten und einen Strudel aus Geheimnissen hineingezogen. Die Verknüpfung der Vergangenheit und Gegenwart ist so spannend umgesetzt, dass es mir schwerfiel das Buch aus der Hand zu legen. Die bildhafte Sprache und die präzisen Beschreibungen mancher Szenen aktivieren ein Kopfkino für den Leser. Gleichzeitig schafft Raabe in diesem Buch den Balanceakt zwischen actionreichen und emotionalen Passagen über das Trauma aus Gabriels Kindheit, und mit seinem emotionalen Kampf, sich die verhängnisvolle Nacht wieder vor Augen zu führen. Marc Raabe beweist bereits mit diesem Debüt-Roman, dass er das Genre Thriller versteht und beherrscht. Sein packender Schreibstil, die nervenaufreibende Spannung und die überraschenden Wendungen lassen den Leser das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit: Ein fesselnder Thriller der den Leser packt und nicht mehr loslässt.

5 von 5 Schatzkisten


 

 

Samstag, 22. Februar 2025

Wo wir uns finden - Nicholas Sparks

 


Titel:                                  Wo wir uns finden
Autor:                                Nicholas Sparks
Genre:                               Roman
Seiten:                              400
Verlag:                              Heyne
Erscheinungsjahr:            2020

 

Inhalt:

Hope Anderson, 36 ist an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem sie sich entscheiden muss welchen Weg sie weiter gehen will. Sie nutzt die Hochzeitseinladung ihrer Freundin um ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen, denn Ihr Freund zieht es vor mit seinen Freunden, das Wochenende in Las Vegas zu verbringen. Bei einem Spaziergang am Strand von North Carolina begegnet sie Tru, einem Safari Führer aus Simbabwe. Tru ist in den Staaten um das erste mal mit seinem leiblichen Vater treffen. Der Zufall will es das sie Nachbarn sind und beide merken schnell, daß sie der Anziehungskraft nicht widerstehen können. Sie verbringen ein paar romantische Tage, doch schnell wird klar, das sie schwere Entscheidungen treffen müssen.

 Meinung:

Nicholas Sparks bleibt seinem Erzählstil treu. Die Charaktere sind sympathisch und die Beschreibungen der Schauplätze ist malerisch. Vom Strand in North Carolina bis zu den Safari Camps in Simbabwe beschreibt er eine Umgebung die zum träumen einlädt. Leider muss ich aber auch gestehen, daß ich nicht alle Entscheidungen der beiden nachvollziehen konnte. Die malerische Kulisse konnte leider über die Längen die das Buch hat nicht hinwegtrösten. Für mich nicht eine der stärkeren Geschichten aus der Feder von Nicholas Sparks, für Fans aber dennoch lesenswert ist.

Fazit: Nicht sein stärkster Roman, trotzdem ein nettes Lesevergnügen

3 von 5 Schatzkisten


 

 

Sonntag, 16. Februar 2025

Kalte Asche - Simon Beckett


 
Titel:                                  Kalte Asche
Autor:                                Simon Becket
Reihe:                                David Hunter 2
Genre:                                Thriller
Seiten:                                432
Verlag:                                Rowohlt
Erscheinungsjahr:              2008

 

Inhalt:

In „Kalte Asche“ dem zweiten Teil der David Hunter Reihe verschlägt es den Anthropologen auf eine kleine einsame Insel vor der englischen Küste. In einem Cottage abseits des kleinen Fischerdorfes wurden die Überreste einer verbrannten Leiche entdeckt und Hunter soll nun zuerst einmal klären, ob es sich hierbei um einen Mord handelt. Schnell stellt Hunter fest, daß dem so ist und alarmiert die Polizei auf dem Festland, damit diese die Spurensicherung auf die Insel senden kann. Leider macht ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn ein aufziehender Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Weitere Morde geschehen und Hunter muss selber ermitteln und den Mörder finden, bevor er selbst zum Opfer wird.

 Meinung:

Die von der Außenwelt abgeschnittene Insel, sowie der kleine Kreis an Verdächtigen trägt zur dunklen Atmosphäre der Geschichte bei. Durch geschickt angelegte falsche Fährten kommt es immer mal wieder zu Wendungen, jedoch fand ich den finalen Twist am Ende etwas überzogen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und lässt das Buch eine nette kurzweilige Lektüre werden. Für mich jedoch kam „Kalte Asche“ nicht an seinen Vorgänger heran. Ein insgesamt solider Thriller, der aber leider, trotz spannender Momente, hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist.

Fazit: Der zweite Teil einer Reihe, der hinter seinem Vorgänger zurückbleibt. Nette Lektüre

3 von 5 Schatzkisten